Text und Fotos: Horst Pawlitzky
Stand vom Juli 2007

Das Gehöft "An der Schäferei"
Der Weg führt uns vorbei an dem Gehöft, das
der Straße "An der Schäferei" ihren Namen gibt. Der lang gestreckte
Backsteinbau mit seinen Treppengiebeln diente noch bis zum Ende der 80er
Jahre der LPG als Kuhstall. Jetzt haben Investoren dieses Grundstück
erworben und in dem Stallgebäude Wohnungen mit darunter liegenden Garagen
ausgebaut. Dabei wurden den Belangen des Denkmalschutzes vorbildlich
Rechnung getragen.

Hofseite des Gebäudes
Das an der Westseite des Hofes befindliche Mühlengebäude war baufällig und
musste abgerissen werden. An seiner Stelle wurden Einfamilienhäuser
gebaut.

Die ehemalige Post

Die alte Schule
An der Straßengabelung links befindet sich das Grundstück An der Schäferei
9, das im 19. Jahrhundert die Schule war (rechtes Bild). Mit dem Bau der
neuen Schule, die 1877 fertig gestellt wurde und sich schräg gegenüber
befindet (An der Schäferei 26) verbesserten sich die Bildungschancen der
heranwachsenden Lützschenaer deutlich. Der Schulbetrieb verlagerte sich
erst in diesem Jahrhundert in die beiden noch genutzten Objekte am
Bildersaal und Windmühlenweg. Bis zum Anfang der 90er Jahre waren in dem
Gebäude die Gemeindeverwaltung und das Postamt untergebracht, worauf der
Schriftzug über dem Eingang hinweist. Jetzt dient es allein
Wohnzwecken.
Unmittelbar rechts dahinter, am Beginn des "Bauernsteg", befindet sich die Schmiede, deren ältester Gebäudeteil aus dem Jahre 1753 stammt. Sie ist nicht mehr in Betrieb, denn ihr Besitzer hat aus Altersgründen den Handwerksbetrieb aufgegeben und auch keinen Nachfolger.

Schule am Bildersaal
Von diesem Standort aus kann man auch die Schule am Bildersaal sehen, die in
den 20-er Jahren des vorigen Jahrhunderts gebaut wurde, heute aber nicht mehr
als Schule genutzt wird, sondern in ihr ist der Schulhort untergebracht.
Hier tritt auch der Ortschaftsrat
Lützschena-Stahmeln zu seinen monatlichen Beratungen zusammen.
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